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Verband saarländischer Jugendzentren in Selbstverwaltung e.V.

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Zeitzeugnisse

Was wäre eine Bewegung ohne Zeitungen? Ohne P(B)lattformen über die man sich austauscht, sich gegenseitig über Aktivitäten informiert und sich darüber vernetzt. Und darüber vielleicht auch zu einer gemeinsamen Identität als Jugendbewegung findet. In denen man Gemeinsamkeiten bei den immergleichen Konflikten mit Politik und Öffentlichkeit entdecken kann oder gleiche Interessen bei der Konzertauswahl und Programmgestaltung. Und in denen sich der Verband mit seinen Aktivitäten als authentische Vertretung einer bunten Juz-Szene präsentieren kann. So zumindest könnte man die hundert Printprodukte lesen, die in den letzten 50 Jahren beim Verband produziert wurden.

Rückblickend gibt es aber nicht nur die Verbandszeitungen in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen neu zu entdecken, sondern auch ein Phänomen, das vorwiegend in der Anfangsphase auftauchte. Beseelt von kritischem Geist und Veränderungswillen entstanden etliche Juz-Zeitungen und daraus manchmal auch alternative Dorf- und Regionalblätter, die die Regionalpolitik frech herausforderten.

Lässt man das ganze Revue passieren wird einem die Leerstelle in aktuellen Zeiten sozialer Medien bewußt, die das alternative Zeitungswesen verdrängten. Oder sind wir einfach zu alt um uns in den neuen Medienwelten zurechtzufinden. Egal! Entscheidet selbst und schaut euch nochmal die bunte Welt der Juz-Zeitungen an.

 

Ausnahmesituation Zeitungsendredaktion

In den letzten Tagen vor Abgabe der druckreifen Seiten bei der Blattlaus machte sich immer eine etwas aufgeladene Atmosphäre in den Büroräumen breit. Die Tage wurden länger und die Nerven blanker. Bleiche Gestalten beugen sich über noch leere Seiten und rätseln über deren Füllung. Dass dann manche Formulierung daneben ging mag auch damit zusammenhängen, dass die Mischung aus älteren Pizzaresten und die Inhalation von Fixogum (ein starkes Nervengift, getarnt als Layoutkleber) seine psychoaktive Wirkung nicht verfehlte. Aber wenn dann später die Zeitung druckfrisch in den Händen lag fühlte man sich wie ein Künstler, der ehrfürchtig entzückt sein eigenes Werk bestaunt. Oder so ähnlich. Außerdem hatte man als Sozialarbeiter endlich – endlich! auch mal was Materielles erschaffen. TK

Von der Fixoguminhalation schon eingenickt oder hochkonzentriert?

Zeitungsproduktion war in den 90ern noch Handarbeit.

zum Stöbern und Staunen

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NACHRICHTEN Nr. 1 bis 24, 1977-1979

Die erste Ausgabe der Nachrichten hatte die spätere Jugendbildungs- referentin als Covergirl.

NACHRICHTEN Nr. 25 bis 55, 1980-1984

NACHRICHTEN Nr. 56 bis 62, 1985-1989

NACHRICHTEN 1990 bis 1993

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