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Verband saarländischer Jugendzentren in Selbstverwaltung e.V.

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Gefordert seit 1974 - Gegründet 1979 - Bilanz nach einem Jahr

Im Mai 1979 feierte das JUZ Überherrn sein einjähriges Bestehen. Grund genug, um ein wenig Bilanz zu ziehen. Angefangen hatte alles bereits 1974 mit der ersten Überherrner Juzini. Doch selbt in mehrjähriger Auseinandersetzung mit der Gemeindeverwaltung konnte man kein Juz durchsetzen. Bedingt durch diesen Misserfolg und den <Wegzug etlicher Jugendlicher löste sich die Juzini wieder auf. Erst Ende der 70er Jahre konnte erneuteine Initiativgruppe gegründet werden. Dieser Inititative gelang es dann vor den Kommunalwahlen 79 (man beachte den Zeitpunkt) die Errichtung des Juz durchzusetzen.

1. In 2 Räumen sind Außenwände durch mangelnde Isolierung völlig durchnässt. Dadurch wird die Nutzung der Räumlichkeiten nicht unwesentlich eingeschränkt.

2. Der Parkettfußboden bzw. was davon noch übriggeblieben ist, ist zerkratzt, abgenutzt, teilweise sogar schon morsch. Eine fachgerechte Reparatur würde mindestens 2000 DM kosten.

3. An den meisten Fenstern fehlen die Läden und wo vorhanden, sind sie morsch und unzureichend befestigt. Folge davon ist eine erhöhte Diebstahlgfahr. In letzter Zeit kam es allein zu 3 Einbrüchen, bei denen einen Stereoanlage im Wert von 1000 DM und weitere Gegenstände im Wert von 350 FM entwendet wurden.

4. Die größte Gefährdung für die Besucher unseres Juz stellt allerdings der Balkon über der Eingangstreppe dar. Dieser ist so baufällig, dass das Einstürzen nicht aususchließen ist.

5. Schließlich ist auch das Geländer an der Eingangstreppe nur noch unzureichend befestigt. Auch hier ist eine Gefährdung der Juz-Besucher gegeben.

Die Besitzerin des Hauses hat es bisher nicht für nötig gehalten, auf schriftliche Anfragen zu einer Beseitigung dieser Mängel zu reagieren. Und die Gemeindeverwaltung vertrat bislang die Ansicht, dass sie ein Haus in Privatbesitz nicht aus öffentlichen Mitteln renovieren könne. Durch intensives Drängen gelang esuns nun jedoch, beim Bauamt der Gemeinde durchzusetzen, dass wenigsten die gravierendsten Mägel behoben werden. …..

Momentan bestehen eine Kunst – AG (Joseph Beuys Fanclub) , Speckstein-, Töpfer-, Teestuben-, und Öffentlichkeitsarbeits-AG. An Material für weitere AG´s müssten erst vor alllem Brennöfen, Fotolabor, Leinwand, Werkbank usw. angeschafft werden. Veranstaltungen sind erst einige wenige gelaufenm (Liederschmitt, Captain Sperrmüll, Sog-Theater. Neben dem nötigen finanziellen Aufwand fehlt es hier auch etwas am perönlichen Engagement der Leute.

Überhaupt ist das mit dem Engagement und der Motivation so eine Sache….

Aus den Nachrichten Nr. 29, Seite 7-8